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Generation Z

Generation Y war gestern – nun drängt sich die Generation Z langsam auf den Arbeitsmarkt!

Die Bedürfnisse und Vorstellungen dieser Generation unterscheiden sich teilweise stark von ihren Vorgängern. Dies stellt die Unternehmen wieder einmal vor neue Herausforderungen. Die fragende und sinnsuchende Generation Y ist abgefrühstückt. Längst wissen alle, was den „Y-lern“ wichtig war: flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Social Media und starke Selbstbestimmung. Die Unternehmen haben reagiert und tolle Arbeitsmodelle für diese Generation entwickelt. Doch nach dem Y kommt das Z. Die junge Generation der nach 1995 Geborenen hat ebenfalls klare Vorstellungen und Wünsche an die Arbeitswelt. 

Warum ist das wichtig? Schließlich müssen und können die Unternehmen nicht nach Jedermanns „Pfeife“ tanzen. Doch - das können und müssen sie sogar! Der Fachkräftemangel ist hier wieder Thema und zwingt die Unternehmen, sich an die Bedürfnisse und Anforderungen der einzelnen Generationen anzupassen. 

Aktuell steckt die Generation Z mitten im Studium oder macht bereits die ersten Schritte auf dem Arbeitsmarkt. Der zentrale Unterschied zu der Generation Y besteht bei den „Z-lern“ darin, dass sie kaum noch daran interessiert sind, ihr Berufsleben mit dem Privaten zu vermischen. Was die „Y-ler“ eingefordert haben, ist für die jungen Leute weniger attraktiv: Sie haben bei ihrer Vorgängergeneration beobachtet, wie diese viel Arbeit mit nach Hause nahm und sich auch abends oft nicht vom PC lösen konnte. Die Generation Z möchte geregelte Arbeitszeiten, unbefristete Verträge und klar definierte Strukturen in ihrem Job. Der Feierabend bleibt hier Feierabend! 

Unternehmen sei es geraten, flexible Arbeitszeitpakete zu schnüren. Mitbestimmung und Eigenbeteiligung sind bei den Jugendlichen nach wie vor große Themen. Neben geregelten Arbeitszeiten wollen die „Z-ler“ ihr Arbeitspensum selbst einteilen und auch mal auf einen Homeoffice-Tag zurückgreifen. Doch nur, wenn sie es wollen. Teilweise prallen hier tatsächlich Welten aufeinander. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt zum Verständnis der Generation Z ist der hohe Stellenwert der Lebensqualität und Gesundheit. Hieraus resultiert auch deren Wunsch nach starker Abgrenzung des Privatlebens. Die „Z-ler“ legen viel Wert auf diese Art von Achtsamkeit und fordern sie ein. Denn die Arbeit im digitalen Zeitalter ist überall und jederzeit möglich. 

Die junge Generation ist in einer mobilen Internetwelt groß geworden und hat statt des Leitsatzes „mobile-first“ nun „mobile-only“ auf dem „Schirm“.  Insofern gibt es auch hier Unterschiede zu den Vorgängern. Dadurch, dass das Internet und das Smartphone ganz normale Gebrauchsgegenstände geworden sind, kann hier die digitale Kompetenz sinken.

Sie wird kommen: Die „[…] hochsensible, junge Generation, die alles blitzschnell aufnimmt und erfasst und enorm multitaskingfähig ist, […] dann aber auch nicht mehr so konzentriert […], sich schnell ablenken lässt und ein kurzes Durchhaltevermögen besitzt.“ (Jugendforscher Klaus Hurrelmann für N24 in 2016)

Schon heute müssen sich die Unternehmen auf diese Begebenheiten einstellen und sich frühzeitig mit ihrem Nachwuchs auseinandersetzen.

 

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