Ökologischer Fußabdruck

Ökologischer Fußabdruck in der Landwirtschaft und Ernährung

Was genau bedeutet das?

Es ist recht einfach und schnell zu erklären: Als ökologischer Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde bezeichnet, die notwendig ist, um den alltäglichen Ressourcenbedarf der Menschen abzudecken, wie zum Beispiel die Nahrung, Kleidung und Energie.
Und genau da fängt das Problem an! Wir befinden uns im weltweiten ökologischen Overshoot. Das bedeutet, dass die Menschheit in einem Jahr mehr natürliche Ressourcen verbraucht, als die Erde in diesem Zeitraum generieren kann. Dabei kann jeder etwas dazu beitragen und unsere Welt ein Stück besser machen.

In der Landwirtschaft und Ernährung gibt es einige Punkte, die zu den Problemen aller Menschenführen und somit auch unser Problem ist. Nicht jetzt? Stimmt, vielleicht wird sich das nicht in diesem Augenblick zeigen, aber die nachfolgenden Generationen, vielleicht auch schon wir, werden die Folgen spüren.

Die Problematiken in der Landwirtschaft sind hauptsächlich…

• Eine zu schnell wachsende Weltbevölkerung
• Die knappen Ressourcen überhaupt schonen zu können
• Den extremen Wetterbedingungen (Stichwort Klimaerwärmung) Stand zu halten

In nächsten Jahren wird die Weltbevölkerung noch weiter wachsen und somit wird es noch schwieriger für die Landwirtschaft, dem gerecht zu werden, wenn wir unser Essverhalten nicht ändern. Es wird Zeit umzudenken!
Wir müssen unsere Welt schützen und ein paar Kleinigkeiten im Alltag beachten. Natürlich werden wir an der wachsenden Bevölkerung nichts ändern können, aber wir können der Landwirtschaft helfen, durch unsere Ernährung die knappen Ressourcen
zu schonen. Wir sollten beim Einkauf darüber nachdenken, was wir wirklich brauchen und verzehren werden. Weniger ist mehr!
Also denkt mit und seid schlau – verringert euren Fußabdruck für die Umwelt!

Was können wir tun?

Hier ein paar Tipps, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern:

• Produkte aus biologischer Landwirtschaft kaufen
• Fleischverzehr reduzieren
• Weniger verpackte Lebensmittel kaufen
• Beim Einkaufen nur das mitnehmen, was verzehrt wird
• Regionale und saisonale Produkte kaufen
• Statt Flaschenkonsum, Leitungswasser filtern
• Müllvolumen reduzieren
• Frische Produkte kaufen, zum Beispiel auf Wochenmärkten

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